Der Treffpunkt weltweit renommierter Künstler,

willkommen im JazzClub Lübbecke.

Seit über 60 Jahren sorgt der Jazzclub Lübbecke für kulturelle Highlights in unserer Stadt. In der einmaligen Atmosphäre unseres Gewölbekellers erfreuen sich Kenner und Jazzliebhaber an Konzerten der internationalen Spitzenklasse.

Wann dürfen wir Sie begrüßen?

Über den JAzzClub

Veranstaltungen 2023

Aktuelle Corona-Regelung im Jazz Club:

 

Aufgrund der rechtlichen Änderungen entfallen auch für alle Veranstaltungen im Jazz Club die bisherigen Corona-Regelungen.

 

Das Tragen einer Maske ist aus selbigem Grund ebenfalls nicht mehr verpflichtend, wird allerdings weiterhin empfohlen.

Klaro!

20

K. Strassmayer & D. Mondlak

Jan

HINWEIS:

Auftritt am  Freitag!

  • weitere Informationen

    Karolina Strassmayer & Drori Mondlak

    KLARO!

    Ort: im Gewölbekeller an der Ostertorstraße

    Beginn: 20:00 Uhr, Einlass: 19:30 Uhr

    Eintritt: 20 € (Mitglieder 15 € und Schüler/Studenten 5 €)

    Karolina Strassmayer & Drori Mondlak - KLARO!

    Quiet Fortitude - CD Release Konzert

     

    KLARO! verbindet die Lyrik der europäischen Klassik und Folklore mit der rhythmischen Kraft des amerikanischen Jazz und der harmonischen Raffinesse der zeitgenössischen Musik. Der musikalische Bogen spannt sich von kraftvoll, spritzigen Grooves zu poetischen Balladen und explosivem Swing. Egal in welchem Genre sich die Musiker von KLARO! bewegen, ihre Musik ist stets voller Passion, Neugier und Lebenslust.

     

    Von den Lesern des amerikanischen Jazzmagazins Downbeat wurde die Ausnahmemusikerin Karolina Strassmayer mehrmals unter die weltweit fünf besten Altsaxophonisten gewählt. Sie erspielte sich eine ausgezeichnete Reputation in der New Yorker Jazzszene und ist seit 2004 die erste Frau in der mit mehreren Grammys ausgezeichneten WDR Big Band Köln.

     

    Doug Ramsey schreibt, “one of the most interesting alto saxophonists of her generation, Strassmayer has absorbed, internalized and personalized what John Coltrane gave to jazz and often evokes him purely on the power of her tone and inflection.”

     

    Drori Mondlak ist einer der herausragenden Jazz-Schlagzeuger und Bandleader. Seine eklektische Arbeit in mehr als zwanzig Jahren in New York haben Mondlak mit Jazzgrößen wie Frank Foster, Joe Williams, Chris Potter und Ernestine Anderson zusammengeführt. Mondlak ist auch in der europäischen Jazzszene angekommen und spielte mit Lee Konitz, Sonny Fortune, Barbara Dennerlein, David Friedman, Lynne Arriale und Nicolas Simion.

     

    “A drummer of extreme subtlety and melodic refinement that reminds me of Roy Haynes in his best moments.” - Arnaldo Desouterio .

     

    Der holländische Pianist Hans Vroomans ist nicht nur Mitglied des mit zahlreichen Grammys ausgezeichneten Metropole Orkest, sondern auch ein äußerst gefragter Begleiter, zuletzt mit Al Jarreau, Ivan Lins und John Scofield. Außerdem gehört er zur Fakultät des Konservatoriums von Amsterdam und gibt weltweit Workshops und Meisterkurse.

     

    Aram Kersbergen studierte am Rotterdamer Konservatorium für Musik. Er unterrichtet am Konservatorium in Zwolle. Seit 20 Jahren arbeitet er mit dem Metropole Orchestra in den Niederlanden.

     

    Gemeinsam präsentieren die vier unbändigen Klangmaler Strassmayers neue

    Kompositionen und Improvisationen, stets geprägt von lyrischer Schönheit, nahezu telepathischer Kommunikation und rhythmischem Drive.

     

    Karolina Strassmayer  –  Altsaxophon

    Hans Vroomans  –  Piano

    Aram Kersbergen  –  Bass

    Drori Mondlak  –  Schlagzeug

     

    "This international quartet’s blend of consistent quality and adventurousness give it staying power. It is one of the most interesting small groups at work today.”

    Doug Ramsey - Rifftides, Arts Journal

     

    Foto: Groep

     

LK Jazz XXpRReSS

11

offener Clubabend

Feb

Eintritt frei,

Spende willkommen!

  • weitere Informationen

    Offener Clubabend

    LK Jazz XXpRReSS

    Ort: im Gewölbekeller an der Ostertorstraße

    Beginn: 20:00 Uhr, Einlass: 19:30 Uhr

    Eintritt: Frei, Spende Willkommen!

    Frei

    LK Jazz XXpRReSS

     

    Die Jazzkapelle „LK Jazz XXpRReSS“ ist in der Region bekannt. Noch vor  vier bis fünf  Jahren galt das Jazz-Team als Geheimtipp, nun sind die Musiker hoch gefragt.

     

    Die Formation gibt es seit Februar 2013. Alle Mitglieder der Band stammen aus Lübbecke und Umgebung ( Rödinghausen, Bünde). Doch die Auftritte vom „LK Jazz XXpRReSS“ finden zum Teil weit über die Grenzen OWL`s statt.

     

    Einige Mitglieder der Band können bereits auf viele Jahre Erfahrung bei der „Jazz Group Lübbecke“ zurückgreifen und sind Mitglieder des Jazzclubs Lübbecke.

     

    Nicht „schwieriger Jazz“ ist das Ding des „LK Jazz XXpRReSS“, sondern eher Sound für Liebhaber von Swing und Blues, vielleicht auch einmal von Dixieland. Und das alles dynamisch-witzig arrangiert und präsentiert.

     

    In dem Repertoire der Band sind sowohl Jazz Standards („Basin Street Blues“, „Black and Blue“, „St. Louis Blues“) als auch bekannte Titel anderer Genres, die neu und jazzig interpretiert werden. Die Formation bietet aktuell drei unterschiedliche Konzertprogramme zur Wahl.

     

    Das erste Programm „Jazz Standards, interpretiert in OWL“ ist den Fans von LK Jazz XXpRReSS  bereits bekannt und wird von Zuhörern und Kritikern bejubelt.

     

    Das nächste Programm heißt „Jazz-Weltreise mit LK Jazz XXpRReSS“. Dabei werden bekannte Titel neu und jazzig interpretiert. Auch die Jazzstücke der Komponisten aus aller Welt sind fester Bestandteil der Jazz-Weltreise.

     

    „Wir jazzen Deutsch“ ist ein Gute-Laune-Programm der kreativen Jazzband. Es wird natürlich auf Deutsch gesungen, viele Evergreens und Jazzstandards sind dabei. Die Texte einiger Titel sind von dem ehemaligen Pianisten der Band Dr.Jürgen Meyer geschrieben worden.

    Auf dynamische Arrangements und eine lockere Präsentation legen Musiker von LK Jazz XXpRReSS viel Wert.

     

    Die Besetzung: Jürgen Erber (Gitarre), Wilhelm Gössling-Eckey (Klarinette, Saxophon), Martin Medzech (Schlagzeug), Roland Neubert (Trompete, Gesang), Dirk Steinmeier (Percussion), Fred Theuser (Klavier, Akkordeon), Jan Trampel (Bass-Gitarre), Dr. Alla van Delft (Gesang).

     

    https://www.pr-delft-music.com/artists/lk-jazz-xxprress/

     

    Foto: LK Jazz XXpRReSS

     

4TET

4

Torsten Zwingenberger

Mär

  • weitere Informationen

    Torsten Zwingenberger

    4TET

    Ort: im Gewölbekeller an der Ostertorstraße

    Beginn: 20:00 Uhr, Einlass: 19:30 Uhr

    Eintritt: 20 € (Mitglieder 15 € und Schüler/Studenten 5 €)

    TORSTEN ZWINGENBERGER – 4TET

     

    Hinter diesem Bandnamen verbirgt sich ein Quartett, zu dem sich vier exquisite Berliner Jazzmusiker zusammengefunden haben. Der Meister am Schlagzeug ist sowohl im Jazz als auch im Swing zuhause. Bekannt geworden ist er außerdem als Blues und Boogie Woogie Begleiter. Die Prämisse

    „It must schwing“ des vor den Nazis nach New York geflohenen deutschen Gründers des berühmten Jazzplattenlabels Blue Note, Alfred Lion, ist auch das Motto der Band. Gespielt wird moderner Swing, Hardbop, Cooljazz oder auch mal brasilianisches und funkiger Souljazz in einer Mischung aus

    American Songbook Titeln und Eigenkompositionen der Bandmusiker.

     

    Am 14.10.2022 erscheint das Debütalbum „Best Boost" als CD beim Label Blackbird Music in Berlin und wird ab 2023 auch als Special Vinyl LP Edition veröffentlicht.

     

    Patrick Braun studierte Saxophon in Berlin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ und ist seitdem in vielen verschiedenen Formationen tätig. Neben seiner vielfältigen Studio und Theatertätigkeit zählen zu den Bands in denen Patrick Braun spielt u.a. die „Toughest Tenors“, die „Jive Sharks“, das „Berlin Jazz Orchestra“, „Potsa Lotsa“, die „Berlin Hot Jazz Band“ „Kind of Dukish“ oder auch Blue Ribbon Ausserdem arbeitete Patrick Braun auch mit Künstlern wie den New York Voices, Ruth Hohmann, Ack van Rooyen, Dieter Hallervorden, Manfred Krug, Niels von der Leyen, Patti Austin, Paul Kuhn, Hugo Strasser, Jiggs Whigham, Bill Ramsey, Gitte Henning, Joja Wendt, u.a. zusammen.

     

    Pianist Kenneth Berkel (geb. 1996) begann im Alter von 6 Jahren mit dem Klavierspiel. Nach einer zunächst klassischen Ausbildung begeisterte er sich bereits mit 10 Jahren für den Jazz und lernte die Grundlagen der Improvisation kennen. Seit Oktober 2015 studiert Kenneth Berkel am renommierten Berliner Jazz Institut bei Professor Wolfgang Köhler und Tino Derado. Kenneth Berkel spielt in zahlreichen Bands, wie dem Kick’n Quartet“ und den Savoy Satellites Mehrmals trat er auch mit der Big Band der Deutschen Oper (Manfred Honetschläger) auf. Außerdem spielte er in den Landesjugendjazzorchestern der Länder Brandenburg (Jiggs Whigham), Hamburg (Lars Seniuk) und Berlin und nahm an Wettbewerben wie „Jugend musiziert“ und „Jugend jazzt“ teil. Konzertreisen führte n ihn bereits quer durch Deutschland, sowie nach Italien, in die Schweiz und die Niederlande.

     

    Bassist Carmelo Leotta ist seit 1999 professioneller Musiker. Er debütierte mit dem elektronischen Bass in einigen Bluesbands, mit welchen er auf den ersten Bluesfestivals Italien spielte. Zeitgleich widmet er sich immer mehr dem Kontrabass, durch dessen Spiel er sein Verständnis der Sprache des

    Jazz immer weiter vertieft. Von 2005 spielt er mit Bobby Durham’s Trio mit Massimo Faraó am Klavier bis zum Tod Durhams im Jahre 2008. Auch danach ist Carmelo Leotta weiter in der italienischen Jazzszene aktiv und geht mit wichtigen amerikanischen Musikern, wie Archie Shepp, Benny Golson, Jimmy Cobb, Mickey Roker, Michele Hendricks und anderen auf Tour. Parallel dazu komponiert und arrangiert er und produziert Alben mit kleineren Bands genauso wie mit Sextetten oder Big Bands. Als Arrangeur kollaboriert er von 2006 bis 2008 mit einig en Theatern Norditaliens, mit verschiedenen Big

    Bands, und mit der „Unity Music LLC“ (USA). Auch musikalisch intensiviert er sein Schaffen: als Assistent vieler Musiker, wie Buster Williams.

     

    Der in Berlin lebende Schlagzeuger Torsten Zwingenberger zählt zu den umtriebigsten Persönlichkeiten der deutschen Jazzszene. Überhundert Konzerte im Jahr, internationale Tourneen und zahlreiche Projekte als Bandleader sowie als Sideman stehen auf seiner Agenda. Darüber hinaus

    hat er mit „Drumming 5.1“ eine aufsehenerregende Schlagzeugtechnik entwickelt, für die er das klassische Drumset um vielfältige Perkussionsinstrumente erweitert und mit innovativen Schlagtechniken bespielt. Wie variabel die Klangkörper für unterschiedliche musikalische Atmosphären eingesetzt werden können, zeigt Torsten Zwingenberger am liebsten live und in direkten Kontakt zum Publikum.

     

    Patrick Braun  –  Saxophon

    Kenneth Berke  –  Piano

    Carmelo Leotta  –  Bass

    Torsten Zwingenberger  –  Drums/Percussion

     

    Bandwebsite:

    https://www .blackbird music.de/de/kuenstler/torsten zwingenberger 4tet/

     

    Foto: Christa Zwingenberger

     

Modern Jazz- und Hardbob

25

Ed Kröger Quintett

Mär

  • weitere Informationen

    Ed Kröger Quintett

    Modern Jazz- und Hardbob

    Ort: im Gewölbekeller an der Ostertorstraße

    Beginn: 20:00 Uhr, Einlass: 19:30 Uhr

    Eintritt: 20 € (Mitglieder 15 € und Schüler/Studenten 5 €)

    Ed Kröger Quintett

     

    In seiner langen Bühnengeschichte spielte Ed Kröger mit dem "Who ist Who" des europäischen Jazz. Er war im Sextett von Harald Eckstein, gründete 1967 mit Sigi Busch und Heinrich Hock eine eigene Gruppe, die um Joe Viera erweitert 1968 in Österreich, Ungarn und Luxemburg gastierte. Kröger arbeitete u.a. mit Marion Brown, Steve McCall, Gerd Dudek, Albert Mangelsdorff und trat 1968 und 1969 in den Free Jazz-Gruppen von Fred Van Hove und Wolfgang Dauner auf dem Berliner Jazz-Festival auf. 1973 wechselte Kröger zum Klavier, spielte im eigenen Trio, aber auch mit Manfred Schoof, Wolfgang Engstfeld, Christof Lauer, Uli Beckerhoff und Wolfgang Lackerschmid. 1984 kehrte er wieder zur Posaune zurück und gründete (u.a. mit Detlev Beier) die Gruppe „Trombone Jazz“.

     

    Das aktuelle Ed Kröger Quintett mit Ignaz Dinné (Tenorsaxofon), Vincent Bourgeyx (Klavier), Matt Adomeit (Kontrabass) und Rick Hollander (Schlagzeug) gehört zu den spannendsten und virtuosesten Ensembles, die in der Tradition des Hardbops stehen. Mit ihren Kompositionen verleihen Ed Kröger und Ignaz Dinné dem Sound des Quintetts eine eigene, unverwechselbare Farbe.

     

    „Eine alte Musik-Tradition frisch, lebendig und zeitlos cool klingen zu lassen, ist kein leichtes Unterfangen. Die Fallstricke zwischen Bewahrung und Erneuerung, zwischen Purismus und Offenheit sind tückisch und weit verzweigt. Der Posaunist Ed Kröger, nimmermüder Motor der Bremer Jazzszene, bekommt das mit seinem Quintett im Falle der alten Modern Jazz- und Hardbob-Tradition seit etlichen Jahren ausgezeichnet hin“, schreibt York Schaefer im Weser-Kurier (2017).

    Bei seinen zahlreichen Auftritten haben Ed Kröger und sein Quintett viele Fans gewonnen, die sich nun auf ein Wiedersehen freuen können.

     

    Foto: W. Steimke

     

krajenski. Orgel Trio

22

Lutz Krajenski „B-3 Vol.1“

Apr

  • weitere Informationen

    Lutz Krajenski „B-3 Vol.1“

    krajenski. Orgel Trio

    Ort: im Gewölbekeller an der Ostertorstraße

    Beginn: 20:00 Uhr, Einlass: 19:30 Uhr

    Eintritt: 20 € (Mitglieder 15 € und Schüler/Studenten 5 €)

    Lutz Krajenski „B-3 Vol.1“ / krajenski. Orgel Trio

     

    Ein Organist, ein Saxofonist und ein Schlagzeuger – das klassische Orgel-Trio erweckt seit den glorreichen Tagen eines Jimmy Smith, Groove Holmes und der McDuffs und McGriffs beim Jazz-Hörer eine besondere Erwartungshaltung.

     

    Der Organist darf sich ausbreiten, der Saxophonist darf ihm folgen und der Schlagzeuger swingt und sorgt für den Groove „in the pocket“. Die entscheidende Frage: Ist, wer im Jahr 2022 noch im klassischen Hammond- Orgel-Trio-Format antritt, nicht von vornherein gefangen in den Schlingen der Erwartungshaltung und der Nostalgieseeligkeit?

     

    Die Antwort: Nein. Es geht auch anders! Und wie! Mit ihrem Album „B-3 Vol.1“ gehen der Hannoveraner Lutz „Hammond“ Krajenski aka krajenski. an der B-3-Orgel, Ben Kraef aus Berlin am Saxophon und Peter Gall aus Süddeutschland am Schlagzeug mit geschärftem Blick und Weitsicht neue Wege, auch wenn der alte Pfad der Hammond-infizierten Blue-Note-Veredlung immer im Blick bleibt.

     

    Kraef- Krajenski-Gall machen ihr Ding. Und das ganz konsequent. Sie spielen mit den verschiedenen Lesarten des Formats mit Reflexionen über Jimmy Smith bis Larry Young. Sie spielen mit Erwartungshaltungen und umspielen dabei Klischees mit raffinierten Wendungen und zungenschnalzenden rhythmischen und harmonischen Preziosen. Es ist ein Album, für das man die Phrase „No fillers, all killers“ gerne herauskramt.

     

    Zu verdanken haben wir diese Neuauferstehung des klassischen Formats „Hammond-Trio“ drei Musikern, die wie im Gleitflug die Jazzgeschichte revitalisieren. krajenski. trägt nicht von ungefähr seit den ersten Karriereschritten den Beinamen „Hammond“. Seine Orgelsammlung umfasst mittlerweile 15 Instrumente; Tendenz steigend. Er ist nicht nur ein famoser Instrumentalist, sondern machte sich vor allem als Arrangeur sowohl für seine eigene Bigband als auch für andere Ensembles und Künstler einen Namen. Zu den Auftraggebern zählten Musiker wie Tom Jones, Randy Crawford, Mousse T., Ulrich Tukur, Sarah Connor oder Inga Rumpf. Vor allem als Arrangeur, Pianist und Musical Director bei Roger Cicero wurde krajenski. einem breiten Publikum bekannt.

     

    Seine beiden Mitmusiker auf „B-3 Vol. 1“ studierten beide in New York und zählen zur Creme de la Creme der deutschen Jazzszene.

     

    Der preisgekrönte Berliner Saxofonist Ben Kraef spielte u.a. mit Größen wie Lalo Schiffrin, Archie Shepp, Phil Woods und John Abercrombie. Sein Debüt-Album „Berlin-New York“ erschien 2010 bei Act (mit den Sidemen John Pahtucci, Marcus Gilmore und Rainer Boehm).

     

    vvSchlagzeuger Peter Gall wiederum glänzte bereits an der Seite von Koryphäen wie dem Kurt Rosenwinkel Trio, der NDR Big Band, The New York Voices, Take 6, Web Web, Thomas Quasthoff, Nils Landgren, Max Herre, Joy Denalane oder dem Dieter Ilg Trio.

     

    Foto: Irene Zandel

     

Labyrinth

20

Was nun

Mai

  • weitere Informationen

    Was Nun

    Labyrinth

    Ort: im Gewölbekeller an der Ostertorstraße

    Beginn: 20:00 Uhr, Einlass: 19:30 Uhr

    Eintritt: 20 € (Mitglieder 15 € und Schüler/Studenten 5 €)

    WAS NUN | Labyrinth

     

    Vorhang auf, die Musik beginnt! Müsste man das Debütalbum „Labyrinth“ der Hannoveraner Band Was Nun mit einem Wort beschreiben, dann wäre das kompakt. Kaum zu glauben, dass es sich bei der Gruppe tatsächlich nur um sechs Musiker handelt, denn die geballte kohäsive Kraft und das phänomenale Volumen der Gruppe imaginieren eher eine Big Band als ein Sextett. Der Grund besteht ganz einfach darin, dass alle sechs Mitglieder Erfahrungen in größeren Formationen sammeln konnten und das Big-Band-Gefühl im Blut haben. Aufeinander zu hören und entsprechend zu kommunizieren, gehört zu ihrer DNS. Die sechs Youngster kennen ihre Stärken und bauen darauf auf. Und eben diese nahezu unvergleichliche Kompaktheit im Sound bezeichnet Saxofonist Moritz Aring als Markenzeichen der Gruppe.

     

    Zu dieser konzeptionellen und spielerischen Geschlossenheit trägt aber noch ein weiterer Faktor bei. Das Sextett hat an mehreren Theaterproduktionen am Schlosstheater Celle mitgewirkt und kennt sich deshalb bestens mit dramaturgischen Bögen aus. Nicht nur, weil man in den Pausen jede freie Minute nutzte, um an den eigenen Stücken zu feilen, sondern weil Musik von Anfang an als Inszenierung verstanden wurde. Zudem verbringt man bei einer Theaterproduktion unweigerlich viel Zeit miteinander, sodass man als Band zu einer festen Einheit verschmilzt. Als Theaterkapelle musste die Gruppe oft die Funktion eines ganzen Orchesters übernehmen und verschiedenste Klangkörper simulieren. Form wurde dabei zu einer ebenso entscheidenden

    Komponente wie die Flexibilität der Klangmöglichkeiten. So wuchs Was Nun also zu einer untrennbaren Symbiose zusammen, die ihr Augenmerk stets auf die fertige Produktion richtet.

     

    Von all diesen Umständen profitieren Was Nun auf ihrem Debüt „Labyrinth“. Das Album entfesselt durchaus seine eigenen Handlungsstränge, denen man folgen kann wie einem Theaterstück. Die Musik wird nicht einfach nur gespielt, sondern im wahrsten Sinne des Wortes aufgeführt. Ihr haftet etwas Allumfassendes an, das man nicht nur mit den Ohren, sondern auch mit allen anderen Sinnen aufzusaugen meint. Jeder leistet seinen Beitrag zum Gesamtgeschehen, ohne dass es sich in einzelne Rollen aufsplitten würde. Der Hauptdarsteller ist in jedem Fall die Band als Ganzes.

     

    Im Verbund von Was Nun betonen Saxofonist Moritz Aring, Trompeter Marvin Zimmermann, Posaunist Jan Frederik Schmidt, Pianist Anthony Williams, Bassist Marcus Lewyn und Drummer Erik Mrotzek das Gemeinsame stets mehr als das Individuelle. Ähnlich wie bei Art Blakey and the Jazz Messengers geht es immer zuerst um die Band und erst dann um die Spieler. Anders als bei Blakey und seiner Langzeit-Kaderschmiede ist jedoch kein Mitglied von Was Nun austauschbar, denn so kompakt der Sound der Gruppe ist, setzt er sich doch genau aus den sechs Stimmen und Haltungen zusammen, die die genannten Musiker mitbringen.

     

    Kennzeichnend für „Labyrinth“ ist die unfassbare Professionalität der sechs Überzeugungstäter, die sich in allen Bereichen der Musik vom Konzept und der Spielkultur über die Kompositionen und Arrangements bis hin zum gemeinsamen Spiel und den Soli erstreckt. Alles ist genau an dem Platz, an den es gehört, Überflüssiges wird weggelassen, und jeder Musiker weiß zu jedem erdenklichen Zeitpunkt zu hundert Prozent, was er zu tun hat. Raum für Spontaneität bleibt trotzdem. Nicht nur in den Improvisationen spürt man das unmittelbare Momentum des Spiels, sondern noch viel mehr im spontanen Hochgefühl der kollektiven Klanggenerierung, das streckenweise an die besten Momente Duke Ellingtons erinnert. Jedes Mitglied weiß genau, wozu jeder andere Mitspieler in der Lage ist. Der gegenseitige Support aller Beteiligten treibt das Gesamtgeschehen zu immer neuen dramaturgischen Höhepunkten. Deshalb braucht es auch keinen Leader im eigentlichen Sinne, sondern das Kollektiv trifft alle Entscheidungen einvernehmlich.

     

    Die sechs Jungs von Was Nun stehen mit allen zwölf Beinen im Hier und Jetzt, und doch machen sie aus ihrem engen Bezug zur Tradition keinen Hehl. „Es geht immer darum zu wissen, woher man kommt, und das dann weiterzuentwickeln“ betont Moritz Aring. „Natürlich spielt Art Blakey für uns eine Rolle. Ich höre die Musik aus dieser Zeit immer noch intensiv, versuche sie aber trotzdem zu komprimieren und zu dehnen und darin unseren eigenen Sound zu finden.“

     

    Was Nun ist ein Ereignis, ein Spektakel, eine Sache mit Hand und Fuß, schnörkellos und doch anspruchsvoll, akribisch geplant und in seiner Wirkung doch völlig ergebnisoffen. „Wir spielen die Musik, die für uns selbst gut klingt und können dann nur hoffen, dass sie auch anderen gefällt“, hält Anthony Williams fest. „Mehr kann man nicht machen. In unseren Konzerten gibt es immer eine gute Mischung aus Schülern, Leuten in unserem Alter und älteren Semestern, und bei allen kommt es gleichermaßen gut an, weil sie merken, dass es bei uns menschlich gut läuft. Dann macht es genauso viel Spaß, die Musik zu spielen wie zuzuhören und zuzugucken.“

     

    In diesem Sinne ist versteht sich auch der Bandname Was Nun. Genau genommen bezieht er sich auf eine Kneipe in Hannover, in der die sechs Freunde gern zusammen abgehangen haben. Hinter dem Logo steht kein Fragezeichen. Es ist eher ein trotziger Ausruf, eine Ansage, bei der die Betonung auf dem ersten, nicht dem zweiten Wort liegt. Authentizität und Leidenschaft sind das A und O. Ein Labyrinth ist ein Ort an dem man sich findet, ein Irrgarten einer, an dem man sich verliert. „Labyrinth“ ist das entschlossene Debüt einer Band, die sich längst gefunden hat und jetzt präzise artikuliert, was sie will.

     

    Moritz Aring (saxophone/flute)

    Marvin Zimmermann (trumpet/flugelhorn)

    Jan Frederik Schmidt (trombone)

    Anthony Williams (piano)

    Marcus Lewyn (double bass)

    Erik Mrotzek (drums)

     

    Foto: Till Kollenda

     

HIngabe, Sinnlichkeit und Rhythmus

10

Trio Tipico

Juni

  • weitere Informationen

    Trio Tipico

    Hingabe, Sinnlichkeit und Rhythmus

    Ort: im Gewölbekeller an der Ostertorstraße

    Beginn: 20:00 Uhr, Einlass: 19:30 Uhr

    Eintritt: 20 € (Mitglieder 15 € und Schüler/Studenten 5 €)

    Trio Tipico

    Hingabe, Sinnlichkeit und Rhythmus - Argentinischer Tango

     

    Mit Bandoneon, Gitarre und Kontrabass widmet sich das „Trio Tipico Westfalica“ in kammermusikalischer Besetzung ganz dem argentinischen Tango – dieser Musik aus Hingabe, Sinnlichkeit und Rhythmus.

     

    Ohne das Spiel mit Nähe und Distanz, das Warten auf die Begegnung, die Spannung vor der ersten Berührung ist weder der Tango als Tanz noch sein musikalischer Ausdruck vorstellbar.

     

    Klangbestimmend im Ensemble ist dabei das Bandoneon. Wird es gespielt, klingt jede Musik nach Tango. Einsame, klagende Töne bis hin zu scharfem Staccatissimo bestimmen eine Musik, die geprägt ist von Brüchen, Dynamik und großer Expressivität.

     

    Die drei Musiker von der „westfälischen Pforte“ vereinen ihre Leidenschaft für diese Musik, die sanft bis scharf, manchmal auch schwermütig und mysteriös, immer aber authentisch anmutet und ein Stück argentinisches Lebensgefühl vermittelt.

     

    Für den heutigen Auftritt hat das Trio noch 2 Gastmusiker eingeladen.

     

    Freuen Sie sich auf:

     

    Martin Frommholz – Bandoneon

    Andreas Kaesler – Gitarre

    Friedhelm Vahrenhorst – Kontrabass

    Michael Kleine-Besten – Piano

    Rebekka Wittig Vogelsmeier – Cello

     

    Foto: Jörg Bredemeier

     

Jazz trifft Kirchenorgel

10

Barbara Dennerlein

Sep

Sonntag

St. Andreas-Kirche

  • weitere Informationen

    Barbara Dennerlein

    Jazz trifft Kirchenorgel

    Ort: St. Andreas-Kirche, Lübbecke

    Beginn: Information folgt

    Eintritt: Information folgt

    Barbara Dennerlein - Spiritual Movements

    Klangfarbenekstasen und erdiger Groove an der Kirchenorgel

     

    Als wichtigster und erfolgreichster deutscher Jazz Export sind Barbara Dennerlein die großen internationalen Festivalbühnen ebenso vertraut wie die Klubs: das "Blue Note" und das "Sweet Basil" in New York, "Ronnie Scott's Club" und "Jazz Café" in London oder das "Blue Note" in Tokio.

     

    Mit ihrer Formation "Bebab" sowie im Solo wird Barbara Dennerlein diesseits und jenseits des Atlantiks gleichermaßen von Kritikern und Publikum gefeiert.

     

    Angeregt durch ein erstes Kirchenorgelkonzert von Barbara Dennerlein bei den Bachtagen in Würzburg 1994 begann eine intensive Beschäftigung mit der "Königin der Instrumente", der Kirchenorgel. Durch die meisterhafte Beherrschung des Pedalspiels gelingt es Barbara Dennerlein mit unter anderem von ihr speziell für die Pfeifenorgel komponierten Werken die immensen Klangmöglichkeiten voll auszuschöpfen und das doch etwas träge Instrument zum swingen zu bringen. So geschehen auf zahlreichen großartigen Konzertorgeln wie zum Beispiel der Gewandhausorgel in Leipzig, der Klaisorgel in der Münchner und Kölner Philharmonie sowie des Dortmunder Konzerthauses, der Schuke Orgel der Berliner Philharmonie, der Steinmeyer Orgel im Hamburger Michel, der von Beckerathorgel in der Hannoveraner Marktkirche, der Kuhn Orgel in der Essener Philharmonie, der Glatter Götz Orgel im International Performing Arts Center in Moskau, der Mühleisen Orgel im Palace Of Arts in Budapest, der Grönlund Orgel der

    Eismeerkathedrale in Tromsdalen/Norwegen, der Dobson Orgel im Kimmel Center in Philadelphia oder der Torrence & Yeager Orgel der Trinity Church in New York.

     

    Der Zuhörer wird in neue Klangwelten entführt, einer Mischung aus Jazz in weitestem Sinne mit zum Teil klassischen Elementen. Nicht länger ist eine Künstlerin im Begriff, die „Königin der Instrumente“ zu erobern, vielmehr beherrscht hier die „Königin der Kirchenorgel“ ihr Instrument ganz unmittelbar als vitales Ausdrucksmittel ihrer musikalischen Intention. Ein wahres Meisterwerk, das Barbara Dennerlein als absolute Ausnahmeerscheinung weltweit auf diesem Instrument ausweist.

     

    www.barbaradennerlein.com

     

    Foto: Johannes Tichy

     

Impressionen

Mitgliedschaft

Teilen Sie unsere Leidenschaft für Jazzmusik und erfreuen Sie sich an Jazz-Konzerten internationaler Spitzenklasse? Dann sind Sie bei uns genau richtig!

Unterstützen Sie mit Ihrer Mitgliedschaft den Jazzclub Lübbecke e.V. bei seinem Bemühen die Stadt Lübbecke kulturell weiter nach vorn zu bringen und musikalisch zu bereichern.

 

An dieser Stelle möchten wir uns bei Herrn Naue (Eigentümer der Immobilie), allen Sponsoren, Mitgliedern, Freunden, Bekannten, und Gästen für die Unterstützung bedanken.

Mitgliedsantrag

Kontakt

Bei Fragen oder Ticket Reservierungen können Sie sich jederzeit gerne per Post oder E-Mail an uns wenden.

 

Jazzclub Lübbecke e.V.

Ostertorstraße 7

32312 Lübbecke

E-Mail

 Auf dem Gänsemarkt-Parkplatz, gegenüber von unserem Gewölbekeller, sind ausreichend Parkplätze vorhanden.

Hier geht es zum Google-Maps Routenplaner:

WeGbeschreibung

Alle Neuigkeiten rund um den Jazzclub Lübbecke und den Veranstaltungen erhalten Sie auch auf unserem Facebook Profil.

Facebook

© 2022 Jazzclub Lübbecke e.V.

Impressum

Datenschutz

Über den JAzzClub

Hinweis: Auftritt am Freitag!

Eintritt Frei, gegen eine Spende!

Sonntag, St. Andreas-Kirche

Mitgliedsantrag

20

Januar

Hinweis: Auftritt am Freitag!

K. Strassmayer & D. Mondlak

KLARO!

  • weitere Informationen

    K. Strassmayer & D. Mondlak

    KLARO!

    Ort: im Gewölbekeller, Ostertorstraße

    Beginn: 20:00 Uhr, Einlass: 19:30 Uhr

    Eintritt: 20 €

    (Mitglieder 15 € & Schüler/Studenten 5 €)

    Karolina Strassmayer & Drori Mondlak - KLARO!

    Quiet Fortitude - CD Release Konzert

     

    KLARO! verbindet die Lyrik der europäischen Klassik und Folklore mit der rhythmischen Kraft des amerikanischen Jazz und der harmonischen Raffinesse der zeitgenössischen Musik. Der musikalische Bogen spannt sich von kraftvoll, spritzigen Grooves zu poetischen Balladen und explosivem Swing. Egal in welchem Genre sich die Musiker von KLARO! bewegen, ihre Musik ist stets voller Passion, Neugier und Lebenslust.

     

    Von den Lesern des amerikanischen Jazzmagazins Downbeat wurde die Ausnahmemusikerin Karolina Strassmayer mehrmals unter die weltweit fünf besten Altsaxophonisten gewählt. Sie erspielte sich eine ausgezeichnete Reputation in der New Yorker Jazzszene und ist seit 2004 die erste Frau in der mit mehreren Grammys ausgezeichneten WDR Big Band Köln.

     

    Doug Ramsey schreibt, “one of the most interesting alto saxophonists of her generation, Strassmayer has absorbed, internalized and personalized what John Coltrane gave to jazz and often evokes him purely on the power of her tone and inflection.”

     

    Drori Mondlak ist einer der herausragenden Jazz-Schlagzeuger und Bandleader. Seine eklektische Arbeit in mehr als zwanzig Jahren in New York haben Mondlak mit Jazzgrößen wie Frank Foster, Joe Williams, Chris Potter und Ernestine Anderson zusammengeführt. Mondlak ist auch in der europäischen Jazzszene angekommen und spielte mit Lee Konitz, Sonny Fortune, Barbara Dennerlein, David Friedman, Lynne Arriale und Nicolas Simion.

     

    “A drummer of extreme subtlety and melodic refinement that reminds me of Roy Haynes in his best moments.” - Arnaldo Desouterio .

     

    Der holländische Pianist Hans Vroomans ist nicht nur Mitglied des mit zahlreichen Grammys ausgezeichneten Metropole Orkest, sondern auch ein äußerst gefragter Begleiter, zuletzt mit Al Jarreau, Ivan Lins und John Scofield. Außerdem gehört er zur Fakultät des Konservatoriums von Amsterdam und gibt weltweit Workshops und Meisterkurse.

     

    Aram Kersbergen studierte am Rotterdamer Konservatorium für Musik. Er unterrichtet am Konservatorium in Zwolle. Seit 20 Jahren arbeitet er mit dem Metropole Orchestra in den Niederlanden.

     

    Gemeinsam präsentieren die vier unbändigen Klangmaler Strassmayers neue

    Kompositionen und Improvisationen, stets geprägt von lyrischer Schönheit, nahezu telepathischer Kommunikation und rhythmischem Drive.

     

    Karolina Strassmayer  –  Altsaxophon

    Hans Vroomans  –  Piano

    Aram Kersbergen  –  Bass

    Drori Mondlak  –  Schlagzeug

     

    "This international quartet’s blend of consistent quality and adventurousness give it staying power. It is one of the most interesting small groups at work today.”

    Doug Ramsey - Rifftides, Arts Journal

     

    Foto: Groep

     

11

Februar

Eintritt Frei, SPENDE WILLKOMMEN!

offener Clubabend

LK Jazz XXpRReSS

  • weitere Informationen

    Offener Clubabend

    LK Jazz XXpRReSS

    Ort: im Gewölbekeller, Ostertorstraße

    Beginn: 20:00 Uhr, Einlass: 19:30 Uhr

    Eintritt: Frei, Spende Willkommen!

    (auch für Nichtmitglieder)

    Frei

    LK Jazz XXpRReSS

     

    Die Jazzkapelle „LK Jazz XXpRReSS“ ist in der Region bekannt. Noch vor  vier bis fünf  Jahren galt das Jazz-Team als Geheimtipp, nun sind die Musiker hoch gefragt.

     

    Die Formation gibt es seit Februar 2013. Alle Mitglieder der Band stammen aus Lübbecke und Umgebung ( Rödinghausen, Bünde). Doch die Auftritte vom „LK Jazz XXpRReSS“ finden zum Teil weit über die Grenzen OWL`s statt.

     

    Einige Mitglieder der Band können bereits auf viele Jahre Erfahrung bei der „Jazz Group Lübbecke“ zurückgreifen und sind Mitglieder des Jazzclubs Lübbecke.

     

    Nicht „schwieriger Jazz“ ist das Ding des „LK Jazz XXpRReSS“, sondern eher Sound für Liebhaber von Swing und Blues, vielleicht auch einmal von Dixieland. Und das alles dynamisch-witzig arrangiert und präsentiert.

     

    In dem Repertoire der Band sind sowohl Jazz Standards („Basin Street Blues“, „Black and Blue“, „St. Louis Blues“) als auch bekannte Titel anderer Genres, die neu und jazzig interpretiert werden. Die Formation bietet aktuell drei unterschiedliche Konzertprogramme zur Wahl.

     

    Das erste Programm „Jazz Standards, interpretiert in OWL“ ist den Fans von LK Jazz XXpRReSS  bereits bekannt und wird von Zuhörern und Kritikern bejubelt.

     

    Das nächste Programm heißt „Jazz-Weltreise mit LK Jazz XXpRReSS“. Dabei werden bekannte Titel neu und jazzig interpretiert. Auch die Jazzstücke der Komponisten aus aller Welt sind fester Bestandteil der Jazz-Weltreise.

     

    „Wir jazzen Deutsch“ ist ein Gute-Laune-Programm der kreativen Jazzband. Es wird natürlich auf Deutsch gesungen, viele Evergreens und Jazzstandards sind dabei. Die Texte einiger Titel sind von dem ehemaligen Pianisten der Band Dr.Jürgen Meyer geschrieben worden.

    Auf dynamische Arrangements und eine lockere Präsentation legen Musiker von LK Jazz XXpRReSS viel Wert.

     

    Die Besetzung: Jürgen Erber (Gitarre), Wilhelm Gössling-Eckey (Klarinette, Saxophon), Martin Medzech (Schlagzeug), Roland Neubert (Trompete, Gesang), Dirk Steinmeier (Percussion), Fred Theuser (Klavier, Akkordeon), Jan Trampel (Bass-Gitarre), Dr. Alla van Delft (Gesang).

     

    https://www.pr-delft-music.com/artists/lk-jazz-xxprress/

     

    Foto: LK Jazz XXpRReSS

     

4

März

Torsten Zwingenberger

4Tet

  • weitere Informationen

    Torsten Zwingenberger

    4TET

    Ort: im Gewölbekeller, Ostertorstraße

    Beginn: 20:00 Uhr, Einlass: 19:30 Uhr

    Eintritt: 20 €

    (Mitglieder 15 € & Schüler/Studenten 5 €)

    TORSTEN ZWINGENBERGER – 4TET

     

    Hinter diesem Bandnamen verbirgt sich ein Quartett, zu dem sich vier exquisite Berliner Jazzmusiker zusammengefunden haben. Der Meister am Schlagzeug ist sowohl im Jazz als auch im Swing zuhause. Bekannt geworden ist er außerdem als Blues und Boogie Woogie Begleiter. Die Prämisse

    „It must schwing“ des vor den Nazis nach New York geflohenen deutschen Gründers des berühmten Jazzplattenlabels Blue Note, Alfred Lion, ist auch das Motto der Band. Gespielt wird moderner Swing, Hardbop, Cooljazz oder auch mal brasilianisches und funkiger Souljazz in einer Mischung aus

    American Songbook Titeln und Eigenkompositionen der Bandmusiker.

     

    Am 14.10.2022 erscheint das Debütalbum „Best Boost" als CD beim Label Blackbird Music in Berlin und wird ab 2023 auch als Special Vinyl LP Edition veröffentlicht.

     

    Patrick Braun studierte Saxophon in Berlin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ und ist seitdem in vielen verschiedenen Formationen tätig. Neben seiner vielfältigen Studio und Theatertätigkeit zählen zu den Bands in denen Patrick Braun spielt u.a. die „Toughest Tenors“, die „Jive Sharks“, das „Berlin Jazz Orchestra“, „Potsa Lotsa“, die „Berlin Hot Jazz Band“ „Kind of Dukish“ oder auch Blue Ribbon Ausserdem arbeitete Patrick Braun auch mit Künstlern wie den New York Voices, Ruth Hohmann, Ack van Rooyen, Dieter Hallervorden, Manfred Krug, Niels von der Leyen, Patti Austin, Paul Kuhn, Hugo Strasser, Jiggs Whigham, Bill Ramsey, Gitte Henning, Joja Wendt, u.a. zusammen.

     

    Pianist Kenneth Berkel (geb. 1996) begann im Alter von 6 Jahren mit dem Klavierspiel. Nach einer zunächst klassischen Ausbildung begeisterte er sich bereits mit 10 Jahren für den Jazz und lernte die Grundlagen der Improvisation kennen. Seit Oktober 2015 studiert Kenneth Berkel am renommierten Berliner Jazz Institut bei Professor Wolfgang Köhler und Tino Derado. Kenneth Berkel spielt in zahlreichen Bands, wie dem Kick’n Quartet“ und den Savoy Satellites Mehrmals trat er auch mit der Big Band der Deutschen Oper (Manfred Honetschläger) auf. Außerdem spielte er in den Landesjugendjazzorchestern der Länder Brandenburg (Jiggs Whigham), Hamburg (Lars Seniuk) und Berlin und nahm an Wettbewerben wie „Jugend musiziert“ und „Jugend jazzt“ teil. Konzertreisen führte n ihn bereits quer durch Deutschland, sowie nach Italien, in die Schweiz und die Niederlande.

     

    Bassist Carmelo Leotta ist seit 1999 professioneller Musiker. Er debütierte mit dem elektronischen Bass in einigen Bluesbands, mit welchen er auf den ersten Bluesfestivals Italien spielte. Zeitgleich widmet er sich immer mehr dem Kontrabass, durch dessen Spiel er sein Verständnis der Sprache des

    Jazz immer weiter vertieft. Von 2005 spielt er mit Bobby Durham’s Trio mit Massimo Faraó am Klavier bis zum Tod Durhams im Jahre 2008. Auch danach ist Carmelo Leotta weiter in der italienischen Jazzszene aktiv und geht mit wichtigen amerikanischen Musikern, wie Archie Shepp, Benny Golson, Jimmy Cobb, Mickey Roker, Michele Hendricks und anderen auf Tour. Parallel dazu komponiert und arrangiert er und produziert Alben mit kleineren Bands genauso wie mit Sextetten oder Big Bands. Als Arrangeur kollaboriert er von 2006 bis 2008 mit einig en Theatern Norditaliens, mit verschiedenen Big Bands, und mit der „Unity Music LLC“ (USA). Auch musikalisch intensiviert er sein Schaffen: als Assistent vieler Musiker, wie Buster Williams.

     

    Der in Berlin lebende Schlagzeuger Torsten Zwingenberger zählt zu den umtriebigsten Persönlichkeiten der deutschen Jazzszene. Überhundert Konzerte im Jahr, internationale Tourneen und zahlreiche Projekte als Bandleader sowie als Sideman stehen auf seiner Agenda. Darüber hinaus

    hat er mit „Drumming 5.1“ eine aufsehenerregende Schlagzeugtechnik entwickelt, für die er das klassische Drumset um vielfältige Perkussionsinstrumente erweitert und mit innovativen Schlagtechniken bespielt. Wie variabel die Klangkörper für unterschiedliche musikalische Atmosphären eingesetzt werden können, zeigt Torsten Zwingenberger am liebsten live und in direkten Kontakt zum Publikum.

     

    Patrick Braun  –  Saxophon

    Kenneth Berke  –  Piano

    Carmelo Leotta  –  Bass

    Torsten Zwingenberger  –  Drums/Percussion

     

    Bandwebsite:

    https://www .blackbird music.de/de/kuenstler/torsten zwingenberger 4tet/

     

    Foto: Christa Zwingenberger

     

25

März

Ed Kröger Quintett

Modern Jazz- und Hardbob

  • weitere Informationen

    ED Kröger Quintett

    Modern Jazz- und Hardbob

    Ort: im Gewölbekeller, Ostertorstraße

    Beginn: 20:00 Uhr, Einlass: 19:30 Uhr

    Eintritt: 20 €

    (Mitglieder 15 € & Schüler/Studenten 5 €)

    Ed Kröger Quintett

     

    In seiner langen Bühnengeschichte spielte Ed Kröger mit dem "Who ist Who" des europäischen Jazz. Er war im Sextett von Harald Eckstein, gründete 1967 mit Sigi Busch und Heinrich Hock eine eigene Gruppe, die um Joe Viera erweitert 1968 in Österreich, Ungarn und Luxemburg gastierte. Kröger arbeitete u.a. mit Marion Brown, Steve McCall, Gerd Dudek, Albert Mangelsdorff und trat 1968 und 1969 in den Free Jazz-Gruppen von Fred Van Hove und Wolfgang Dauner auf dem Berliner Jazz-Festival auf. 1973 wechselte Kröger zum Klavier, spielte im eigenen Trio, aber auch mit Manfred Schoof, Wolfgang Engstfeld, Christof Lauer, Uli Beckerhoff und Wolfgang Lackerschmid. 1984 kehrte er wieder zur Posaune zurück und gründete (u.a. mit Detlev Beier) die Gruppe „Trombone Jazz“.

     

    Das aktuelle Ed Kröger Quintett mit Ignaz Dinné (Tenorsaxofon), Vincent Bourgeyx (Klavier), Matt Adomeit (Kontrabass) und Rick Hollander (Schlagzeug) gehört zu den spannendsten und virtuosesten Ensembles, die in der Tradition des Hardbops stehen. Mit ihren Kompositionen verleihen Ed Kröger und Ignaz Dinné dem Sound des Quintetts eine eigene, unverwechselbare Farbe.

     

    „Eine alte Musik-Tradition frisch, lebendig und zeitlos cool klingen zu lassen, ist kein leichtes Unterfangen. Die Fallstricke zwischen Bewahrung und Erneuerung, zwischen Purismus und Offenheit sind tückisch und weit verzweigt. Der Posaunist Ed Kröger, nimmermüder Motor der Bremer Jazzszene, bekommt das mit seinem Quintett im Falle der alten Modern Jazz- und Hardbob-Tradition seit etlichen Jahren ausgezeichnet hin“, schreibt York Schaefer im Weser-Kurier (2017).

    Bei seinen zahlreichen Auftritten haben Ed Kröger und sein Quintett viele Fans gewonnen, die sich nun auf ein Wiedersehen freuen können.

     

    Foto: W. Steimke

     

22

April

Lutz Krajenski „B-3 Vol.1“

krajenski. Orgel Trio

  • weitere Informationen

    Lutz Krajenski „B-3 Vol.1“

    krajenski. Orgel Trio

    Ort: im Gewölbekeller, Ostertorstraße

    Beginn: 20:00 Uhr, Einlass: 19:30 Uhr

    Eintritt: 20 €

    (Mitglieder 15 € & Schüler/Studenten 5 €)

    Lutz Krajenski „B-3 Vol.1“ / krajenski. Orgel Trio

     

    Ein Organist, ein Saxofonist und ein Schlagzeuger – das klassische Orgel-Trio erweckt seit den glorreichen Tagen eines Jimmy Smith, Groove Holmes und der McDuffs und McGriffs beim Jazz-Hörer eine besondere Erwartungshaltung.

     

    Der Organist darf sich ausbreiten, der Saxophonist darf ihm folgen und der Schlagzeuger swingt und sorgt für den Groove „in the pocket“. Die entscheidende Frage: Ist, wer im Jahr 2022 noch im klassischen Hammond- Orgel-Trio-Format antritt, nicht von vornherein gefangen in den Schlingen der Erwartungshaltung und der Nostalgieseeligkeit?

     

    Die Antwort: Nein. Es geht auch anders! Und wie! Mit ihrem Album „B-3 Vol.1“ gehen der Hannoveraner Lutz „Hammond“ Krajenski aka krajenski. an der B-3-Orgel, Ben Kraef aus Berlin am Saxophon und Peter Gall aus Süddeutschland am Schlagzeug mit geschärftem Blick und Weitsicht neue Wege, auch wenn der alte Pfad der Hammond-infizierten Blue-Note-Veredlung immer im Blick bleibt.

     

    Kraef- Krajenski-Gall machen ihr Ding. Und das ganz konsequent. Sie spielen mit den verschiedenen Lesarten des Formats mit Reflexionen über Jimmy Smith bis Larry Young. Sie spielen mit Erwartungshaltungen und umspielen dabei Klischees mit raffinierten Wendungen und zungenschnalzenden rhythmischen und harmonischen Preziosen. Es ist ein Album, für das man die Phrase „No fillers, all killers“ gerne herauskramt.

     

    Zu verdanken haben wir diese Neuauferstehung des klassischen Formats „Hammond-Trio“ drei Musikern, die wie im Gleitflug die Jazzgeschichte revitalisieren. krajenski. trägt nicht von ungefähr seit den ersten Karriereschritten den Beinamen „Hammond“. Seine Orgelsammlung umfasst mittlerweile 15 Instrumente; Tendenz steigend. Er ist nicht nur ein famoser Instrumentalist, sondern machte sich vor allem als Arrangeur sowohl für seine eigene Bigband als auch für andere Ensembles und Künstler einen Namen. Zu den Auftraggebern zählten Musiker wie Tom Jones, Randy Crawford, Mousse T., Ulrich Tukur, Sarah Connor oder Inga Rumpf. Vor allem als Arrangeur, Pianist und Musical Director bei Roger Cicero wurde krajenski. einem breiten Publikum bekannt.

     

    Seine beiden Mitmusiker auf „B-3 Vol. 1“ studierten beide in New York und zählen zur Creme de la Creme der deutschen Jazzszene.

     

    Der preisgekrönte Berliner Saxofonist Ben Kraef spielte u.a. mit Größen wie Lalo Schiffrin, Archie Shepp, Phil Woods und John Abercrombie. Sein Debüt-Album „Berlin-New York“ erschien 2010 bei Act (mit den Sidemen John Pahtucci, Marcus Gilmore und Rainer Boehm).

     

    vvSchlagzeuger Peter Gall wiederum glänzte bereits an der Seite von Koryphäen wie dem Kurt Rosenwinkel Trio, der NDR Big Band, The New York Voices, Take 6, Web Web, Thomas Quasthoff, Nils Landgren, Max Herre, Joy Denalane oder dem Dieter Ilg Trio.

     

    Foto: Irene Zandel

     

20

Mai

Was Nun

Labyrinth

  • weitere Informationen

    Was Nun

    Labyrinth

    Ort: im Gewölbekeller, Ostertorstraße

    Beginn: 20:00 Uhr, Einlass: 19:30 Uhr

    Eintritt: 20 €

    (Mitglieder 15 € & Schüler/Studenten 5 €)

    WAS NUN | Labyrinth

     

    Vorhang auf, die Musik beginnt! Müsste man das Debütalbum „Labyrinth“ der Hannoveraner Band Was Nun mit einem Wort beschreiben, dann wäre das kompakt. Kaum zu glauben, dass es sich bei der Gruppe tatsächlich nur um sechs Musiker handelt, denn die geballte kohäsive Kraft und das phänomenale Volumen der Gruppe imaginieren eher eine Big Band als ein Sextett. Der Grund besteht ganz einfach darin, dass alle sechs Mitglieder Erfahrungen in größeren Formationen sammeln konnten und das Big-Band-Gefühl im Blut haben. Aufeinander zu hören und entsprechend zu kommunizieren, gehört zu ihrer DNS. Die sechs Youngster kennen ihre Stärken und bauen darauf auf. Und eben diese nahezu unvergleichliche Kompaktheit im Sound bezeichnet Saxofonist Moritz Aring als Markenzeichen der Gruppe.

     

    Zu dieser konzeptionellen und spielerischen Geschlossenheit trägt aber noch ein weiterer Faktor bei. Das Sextett hat an mehreren Theaterproduktionen am Schlosstheater Celle mitgewirkt und kennt sich deshalb bestens mit dramaturgischen Bögen aus. Nicht nur, weil man in den Pausen jede freie Minute nutzte, um an den eigenen Stücken zu feilen, sondern weil Musik von Anfang an als Inszenierung verstanden wurde. Zudem verbringt man bei einer Theaterproduktion unweigerlich viel Zeit miteinander, sodass man als Band zu einer festen Einheit verschmilzt. Als Theaterkapelle musste die Gruppe oft die Funktion eines ganzen Orchesters übernehmen und verschiedenste Klangkörper simulieren. Form wurde dabei zu einer ebenso entscheidenden

    Komponente wie die Flexibilität der Klangmöglichkeiten. So wuchs Was Nun also zu einer untrennbaren Symbiose zusammen, die ihr Augenmerk stets auf die fertige Produktion richtet.

     

    Von all diesen Umständen profitieren Was Nun auf ihrem Debüt „Labyrinth“. Das Album entfesselt durchaus seine eigenen Handlungsstränge, denen man folgen kann wie einem Theaterstück. Die Musik wird nicht einfach nur gespielt, sondern im wahrsten Sinne des Wortes aufgeführt. Ihr haftet etwas Allumfassendes an, das man nicht nur mit den Ohren, sondern auch mit allen anderen Sinnen aufzusaugen meint. Jeder leistet seinen Beitrag zum Gesamtgeschehen, ohne dass es sich in einzelne Rollen aufsplitten würde. Der Hauptdarsteller ist in jedem Fall die Band als Ganzes.

     

    Im Verbund von Was Nun betonen Saxofonist Moritz Aring, Trompeter Marvin Zimmermann, Posaunist Jan Frederik Schmidt, Pianist Anthony Williams, Bassist Marcus Lewyn und Drummer Erik Mrotzek das Gemeinsame stets mehr als das Individuelle. Ähnlich wie bei Art Blakey and the Jazz Messengers geht es immer zuerst um die Band und erst dann um die Spieler. Anders als bei Blakey und seiner Langzeit-Kaderschmiede ist jedoch kein Mitglied von Was Nun austauschbar, denn so kompakt der Sound der Gruppe ist, setzt er sich doch genau aus den sechs Stimmen und Haltungen zusammen, die die genannten Musiker mitbringen.

     

    Kennzeichnend für „Labyrinth“ ist die unfassbare Professionalität der sechs Überzeugungstäter, die sich in allen Bereichen der Musik vom Konzept und der Spielkultur über die Kompositionen und Arrangements bis hin zum gemeinsamen Spiel und den Soli erstreckt. Alles ist genau an dem Platz, an den es gehört, Überflüssiges wird weggelassen, und jeder Musiker weiß zu jedem erdenklichen Zeitpunkt zu hundert Prozent, was er zu tun hat. Raum für Spontaneität bleibt trotzdem. Nicht nur in den Improvisationen spürt man das unmittelbare Momentum des Spiels, sondern noch viel mehr im spontanen Hochgefühl der kollektiven Klanggenerierung, das streckenweise an die besten Momente Duke Ellingtons erinnert. Jedes Mitglied weiß genau, wozu jeder andere Mitspieler in der Lage ist. Der gegenseitige Support aller Beteiligten treibt das Gesamtgeschehen zu immer neuen dramaturgischen Höhepunkten. Deshalb braucht es auch keinen Leader im eigentlichen Sinne, sondern das Kollektiv trifft alle Entscheidungen einvernehmlich.

     

    Die sechs Jungs von Was Nun stehen mit allen zwölf Beinen im Hier und Jetzt, und doch machen sie aus ihrem engen Bezug zur Tradition keinen Hehl. „Es geht immer darum zu wissen, woher man kommt, und das dann weiterzuentwickeln“ betont Moritz Aring. „Natürlich spielt Art Blakey für uns eine Rolle. Ich höre die Musik aus dieser Zeit immer noch intensiv, versuche sie aber trotzdem zu komprimieren und zu dehnen und darin unseren eigenen Sound zu finden.“

     

    Was Nun ist ein Ereignis, ein Spektakel, eine Sache mit Hand und Fuß, schnörkellos und doch anspruchsvoll, akribisch geplant und in seiner Wirkung doch völlig ergebnisoffen. „Wir spielen die Musik, die für uns selbst gut klingt und können dann nur hoffen, dass sie auch anderen gefällt“, hält Anthony Williams fest. „Mehr kann man nicht machen. In unseren Konzerten gibt es immer eine gute Mischung aus Schülern, Leuten in unserem Alter und älteren Semestern, und bei allen kommt es gleichermaßen gut an, weil sie merken, dass es bei uns menschlich gut läuft. Dann macht es genauso viel Spaß, die Musik zu spielen wie zuzuhören und zuzugucken.“

     

    In diesem Sinne ist versteht sich auch der Bandname Was Nun. Genau genommen bezieht er sich auf eine Kneipe in Hannover, in der die sechs Freunde gern zusammen abgehangen haben. Hinter dem Logo steht kein Fragezeichen. Es ist eher ein trotziger Ausruf, eine Ansage, bei der die Betonung auf dem ersten, nicht dem zweiten Wort liegt. Authentizität und Leidenschaft sind das A und O. Ein Labyrinth ist ein Ort an dem man sich findet, ein Irrgarten einer, an dem man sich verliert. „Labyrinth“ ist das entschlossene Debüt einer Band, die sich längst gefunden hat und jetzt präzise artikuliert, was sie will.

     

    Moritz Aring (saxophone/flute)

    Marvin Zimmermann (trumpet/flugelhorn)

    Jan Frederik Schmidt (trombone)

    Anthony Williams (piano)

    Marcus Lewyn (double bass)

    Erik Mrotzek (drums)

     

    Foto: Till Kollenda

     

10

Juni

Trio Tipico

HIngabe, Sinnlichkeit und Rhythmus

  • weitere Informationen

    Trio Tipico

    Hingabe, Sinnlichkeit und Rhythmus

    Ort: im Gewölbekeller, Ostertorstraße

    Beginn: 20:00 Uhr, Einlass: 19:30 Uhr

    Eintritt: 20 €

    (Mitglieder 15 € & Schüler/Studenten 5 €)

    Trio Tipico

    Hingabe, Sinnlichkeit und Rhythmus - Argentinischer Tango

     

    Mit Bandoneon, Gitarre und Kontrabass widmet sich das „Trio Tipico Westfalica“ in kammermusikalischer Besetzung ganz dem argentinischen Tango – dieser Musik aus Hingabe, Sinnlichkeit und Rhythmus.

     

    Ohne das Spiel mit Nähe und Distanz, das Warten auf die Begegnung, die Spannung vor der ersten Berührung ist weder der Tango als Tanz noch sein musikalischer Ausdruck vorstellbar.

     

    Klangbestimmend im Ensemble ist dabei das Bandoneon. Wird es gespielt, klingt jede Musik nach Tango. Einsame, klagende Töne bis hin zu scharfem Staccatissimo bestimmen eine Musik, die geprägt ist von Brüchen, Dynamik und großer Expressivität.

     

    Die drei Musiker von der „westfälischen Pforte“ vereinen ihre Leidenschaft für diese Musik, die sanft bis scharf, manchmal auch schwermütig und mysteriös, immer aber authentisch anmutet und ein Stück argentinisches Lebensgefühl vermittelt.

     

    Für den heutigen Auftritt hat das Trio noch 2 Gastmusiker eingeladen.

     

    Freuen Sie sich auf:

     

    Martin Frommholz – Bandoneon

    Andreas Kaesler – Gitarre

    Friedhelm Vahrenhorst – Kontrabass

    Michael Kleine-Besten – Piano

    Rebekka Wittig Vogelsmeier – Cello

     

    Foto: Jörg Bredemeier

     

10

September

Sonntag, St. Andreas-Kirche

Barbara Dennerlein

Jazz trifft Kirchenorgel

  • weitere Informationen

    Barbara Dennerlein

    Jazz trifft Kirchenorgel

    Ort: St. Andreas-Kirche, Lübbecke

    Beginn: Information folgt

    Eintritt: Information folgt

    -

    Barbara Dennerlein - Spiritual Movements

    Klangfarbenekstasen und erdiger Groove an der Kirchenorgel

     

    Als wichtigster und erfolgreichster deutscher Jazz Export sind Barbara Dennerlein die großen internationalen Festivalbühnen ebenso vertraut wie die Klubs: das "Blue Note" und das "Sweet Basil" in New York, "Ronnie Scott's Club" und "Jazz Café" in London oder das "Blue Note" in Tokio.

     

    Mit ihrer Formation "Bebab" sowie im Solo wird Barbara Dennerlein diesseits und jenseits des Atlantiks gleichermaßen von Kritikern und Publikum gefeiert.

     

    Angeregt durch ein erstes Kirchenorgelkonzert von Barbara Dennerlein bei den Bachtagen in Würzburg 1994 begann eine intensive Beschäftigung mit der "Königin der Instrumente", der Kirchenorgel. Durch die meisterhafte Beherrschung des Pedalspiels gelingt es Barbara Dennerlein mit unter anderem von ihr speziell für die Pfeifenorgel komponierten Werken die immensen Klangmöglichkeiten voll auszuschöpfen und das doch etwas träge Instrument zum swingen zu bringen. So geschehen auf zahlreichen großartigen Konzertorgeln wie zum Beispiel der Gewandhausorgel in Leipzig, der Klaisorgel in der Münchner und Kölner Philharmonie sowie des Dortmunder Konzerthauses, der Schuke Orgel der Berliner Philharmonie, der Steinmeyer Orgel im Hamburger Michel, der von Beckerathorgel in der Hannoveraner Marktkirche, der Kuhn Orgel in der Essener Philharmonie, der Glatter Götz Orgel im International Performing Arts Center in Moskau, der Mühleisen Orgel im Palace Of Arts in Budapest, der Grönlund Orgel der

    Eismeerkathedrale in Tromsdalen/Norwegen, der Dobson Orgel im Kimmel Center in Philadelphia oder der Torrence & Yeager Orgel der Trinity Church in New York.

     

    Der Zuhörer wird in neue Klangwelten entführt, einer Mischung aus Jazz in weitestem Sinne mit zum Teil klassischen Elementen. Nicht länger ist eine Künstlerin im Begriff, die „Königin der Instrumente“ zu erobern, vielmehr beherrscht hier die „Königin der Kirchenorgel“ ihr Instrument ganz unmittelbar als vitales Ausdrucksmittel ihrer musikalischen Intention. Ein wahres Meisterwerk, das Barbara Dennerlein als absolute Ausnahmeerscheinung weltweit auf diesem Instrument ausweist.

     

    www.barbaradennerlein.com

     

    Foto: Johannes Tichy